Farbenspiel in den Hammewiesen

Farbenspiel in den Hammewiesen

Heute Morgen gab es ein wundervolles Farbenspiel in den Hammewiesen.

Endlich war das Wetter mal wieder ganz nach meinem Geschmack. Die letzten Tage waren ja nicht mehr zum aushalten. Deshalb war die Freude auch richtig schön groß, als es hieß, das wir schönes Winterwetter bekommen. Also habe ich gestern Abend schon beschlossen, wo es heute hingehen sollte.

Die Freude war wohl so groß, dass ich heute Nacht dementsprechend unruhig geschlafen habe. Einen Wecker habe ich natürlich wie immer nicht gebraucht. 😉

Ich bin dann wie geplant losgefahren und an der Location wurde ich von diesem wunderschönen Licht überrascht. 🙂

Meine Hammewiesen haben heute wirklich wieder alles für mich gegeben. 🙂

Es war mit 5 Grad Minus im Gegensatz zu den letzten Tagen doch sehr kalt, aber für die Jahreszeit angemessen. Was soll ich noch sagen? Tolles Wetter mit schöner Luft und zauberhaftem Licht.

Mehr braucht es nicht um glücklich zu sein…

Für das Bild habe ich übrigens 9 Fotos im Hochformat gemacht und mir dann den schönsten Teil im Format 2:1 herausgeschnitten.

 

53°13’34.0″N 8°50’19.8″E

 

Farbenspiel in den Hammewiesen

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Für das Bild habe ich folgendes Equipment benutzt:

  • Canon EOS 750D
  • Sigma 17-70mm F2.8-4.0
  • Stativ
  • Grauverlaufsfilter

Aufnahmetechnik:

Im manuellen Modus fotografiert bei folgenden Einstellungen:

  • ISO 100
  • f/9
  • 4 sek.
  • 28 mm
Nachmittags an der Wümme

Nachmittags an der Wümme

Gestern Nachmittag war ich kurz an der Wümme. Ich habe dort das erste Foto in diesem Jahr gemacht. 🙂 Eigentlich war ich mit meiner Internetseite beschäftigt und wollte gar nicht losfahren. Doch dann hatte ich kurz aus dem Fenster geschaut und habe diesen inneren Drang gespürt… diesen starken Drang loszufahren.

Ich hatte keinen konkreten Plan wo es hingehen sollte. Mir blieb auch nicht viel Zeit zum nachdenken, denn die Sonne stand schon ziemlich tief. Nun kenne ich auch nicht wirklich die Ecken, wo man gut einen Sonnenuntergang fotografieren kann. Ich bin ja in der Regel immer morgens unterwegs.

Ich bin dann aber einfach losgefahren und habe mich von meinem Instinkt leiten lassen. Unterwegs habe ich mich dazu entschlossen, alles auf eine Karte zu setzen und an die Wümme zu fahren.

An der Wümme ist es recht schwierig zu fotografieren, da das Ufer ziemlich dicht bewachsen ist und ich bisher keine geeignete Stelle gefunden habe. Das Problem ist auch, das es oben auf dem Deich keinen Weg gibt. Das heisst man fährt unten auf der Strasse und hat keinen Blick auf das Wasser. Der Deich und die Wümme verlaufen auch nicht exakt parallel. Das heißt mal ist man näher am Wasser und mal weiter weg…

Ich habe dann zweimal angehalten und bin auf den Deich gelaufen um mir einen Überblick zu verschaffen. Zum Glück habe ich beim zweiten Mal eine sehr schöne Stelle gefunden und habe gleich mein Foto gemacht.

Gerade rechtzeitig, bevor die Sonne unterging… 🙂

An der Stelle an der ich mein Bild gemacht habe, kann man direkt bis ans Wasser gehen. Und das allerbeste ist auch, das die Wümme hier einen schönen Bogen macht.

Diese tolle Location werde ich wohl öfters mal ansteuern… 😉

Für das Foto habe ich 9 Bilder im Hochformat gemacht.

 

53°09’47.5″N 8°48’34.2″E

 

An der Wümme

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Für das Bild habe ich folgendes Equipment benutzt:

  • Canon EOS 750D
  • Sigma 17-70mm F2.8-4.0
  • Stativ
  • ND 1000 Filter

Aufnahmetechnik:

Im manuellen Modus fotografiert bei folgenden Einstellungen:

  • ISO 100
  • f/9
  • 13 sek.
  • 25 mm
Schlachte-Zauber Bremen 2018

Schlachte-Zauber Bremen 2018

Heute möchte ich euch ein Foto vom Schlachte-Zauber in Bremen zeigen. Eigentlich beschäftige ich mich ja eher mit der Naturfotografie aber manchmal hat man auch Lust auf solche Fotos.

Der Schlachte-Zauber findet jedes Jahr während des Weihnachtsmarktes statt. Dann ist die Weserpromenade wieder Schauplatz des historischen und maritimen Marktes. Etwa 100 unterschiedliche Holzhütten bieten den Besuchern verschiedene Waren an. Die Promenade ist in dieser Zeit in ein tolles blaues Licht gehüllt.

Das hat mich auch diesmal wieder inspiriert, hiervon eine Aufnahme zu machen, denn ich habe vor ein paar Jahren schon mal hier eine Aufnahme gemacht.

Man hat vor Ort verschiedene Standpunkte um Fotos zu machen. Bei diesem Bild stand ich am gegenüberliegenden Ufer.

Ich habe ein Panorama aus 10 Hochformatfotos gemacht und mir den schönsten Teil herausgeschnitten.

53°04’34.9″N 8°47’58.5″E

 

Schlachte-Zauber

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Für das Bild habe ich folgendes Equipment benutzt:

  • Canon EOS 750D
  • Sigma 17-70mm F2.8-4.0
  • Stativ

Aufnahmetechnik:

Im manuellen Modus fotografiert bei folgenden Einstellungen:

  • ISO 100
  • f/9
  • 5 sek.
  • 34 mm
Wacom Intuos M – Stifttablett

Wacom Intuos M – Stifttablett

Ich habe mir das Wacom Intuos Stifttablett gekauft und deshalb möchte ich heute mal einen kleinen Erfahrungsbericht schreiben.

Was ist ein Stifttablett und wofür wird es verwendet?

Ein Stifttablett ist ein Eingabegerät für den Computer und wird zum Beispiel zur Bildbearbeitung oder zum Zeichnen benutzt. Man kann damit aber auch alle anderen Anwendungen benutzen, quasi als Mausersatz.

Das Wacom Intuos gibt es in zwei Größen, in Größe S und in Größe M. Ich habe mich für die Größe M entschieden.

Kurz vorweg: Ich habe diesen Beitrag aus freien Stücken geschrieben und habe keinerlei Zuwendungen oder Ähnliches durch die Firma Wacom erhalten.

Für mich ist es das erste Stifttablett überhaupt und ich habe auch noch nie mit so einem Gerät vorher gearbeitet.

Wacom Intuos M
Zunächst ein paar Features:

Das Tablett kann per Bluetooth aber auch mit USB Kabel betrieben werden. Der Stift kommt ohne Batterien aus. Betrieben werden kann das Gerät ab Windows 7 oder OS X 10.11.

Zum Lieferumfang gehören neben dem Tablett selbst, ein Stift mit drei Ersatzspitzen und ein USB Verbindungskabel. Außerdem hat man die Möglichkeit, nachdem man das Gerät bei Wacom registriert hat, drei Programme kostenlos herunterzuladen.

Die Programme sind folgende:

  • Corel Painter Essentials 6
  • Corel AfterShot 3
  • Clip Studio Paint Pro

Das Tablett hat eine Größe von 264 x 200 x 8,8mm, wiegt 410 Gramm und besitzt 4096 Druckstufen.

Auf dem Tablett sind neben dem Power Schalter noch vier weitere Tasten, deren Belegung man selbst programieren kann.

Auch am Stift findet man zwei Tasten, deren Belegung man selbst festlegen kann.

Eine Touchfunktion besitzt das Gerät nicht. Wer diese Funktion gerne hätte, der muss zur Pro Version greifen.

Der Akku ist fest verbaut und kann nicht getauscht werden.

Alles in allem, machen der Stift und das Tablett einen hochwertigen Eindruck. Der Stift hat eine tolle Haptik und liegt gut in der Hand.

Das bedienen der beiden Tasten fällt mir nicht ganz so leicht, ist aber bestimmt nur eine Gewohnheitsache.

Allgemein muss ich erwähnen, dass das arbeiten mit dem Stifttablett, gewöhnungsbedürftig ist, aber Fahrradfahren mussten wir auch erst lernen… 🙂

Ich habe nun schon ein paar Tage mit dem Gerät gearbeitet und bin völlig überzeugt von dem Stifttablett. Man kann damit bei der Bildbearbeitung einfach präziser arbeiten. Die Maus wird es bei mir aber nicht komplett ersetzen. Ich werde damit zu fast 100 Prozent nur in Photoshop arbeiten.

Alles in allem kann ich dieses Gerät uneingeschränkt empfehlen. Als Anfänger, so wie ich es bin, kommt man gut damit zurecht. Ich denke auch im Profibereich ist das Gerät noch einsetzbar. Der Preis von knapp 150 Euro ist für das Wacom Stifttablett gerechtfertigt. Wer allerdings mehr Features möchte, wie z.B. Touchfunktion, der muss aber tiefer in den Geldbeutel greifen.

Schöne Lichtstimmung in den Postwiesen

Schöne Lichtstimmung in den Postwiesen

Heute möchte ich euch ein Foto mit einer tollen Lichtstimmung in den Postwiesen zeigen. Dieses Foto habe ich auf einer meiner letzten Touren gemacht. Diese liegt auch schon wieder etwas länger zurück und ich denke es wird auch mal wieder Zeit loszuziehen. 🙂

Ich bin in der Vergangenheit schon desöfteren an dieser Stelle vorbeigegangen und es hat nie für ein Foto gereicht. Ich fand diese Location irgendwie nie so richtig interessant. Doch an diesem Morgen war es anders. Ich muss dazu sagen, dass diese beiden Bäume auf einer Wiese stehen und der Blick auf sie durch andere Bäume am Wegesrand verdeckt werden. Lediglich die schmale Auffahrt zur Wiese gibt den Blick auf die Bäume frei.

An diesem Morgen, wäre ich beinahe an den Bäumen vorbeigegangen, doch ein kurzer Blick hat gereicht.

Da waren diese Farben und der Nebel. Und ich wusste sofort, dass ich hier ein Foto machen muss.

Tipp: Auch wenn manche Orte auf dem ersten Blick nicht interessant wirken, besucht sie öfters. Sucht die Orte zu verschiedenen Uhrzeiten und Wetterverhältnissen auf. Morgens sind die Lichtverhältnisse anders als mittags oder abends. Manchmal kommen bildgestalterische Elemente wie Nebel oder tolle Wolken hinzu. Jeder Tag ist anders und lässt euer Motiv anders wirken.

53°14’04.1″N 8°50’37.6″E

Lichtstimmung in den Postwiesen

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Für das Bild habe ich folgendes Equipment benutzt:

  • Canon EOS 750D
  • Sigma 17-70mm F2.8-4.0
  • Stativ
  • Grauverlaufsfilter

Aufnahmetechnik:

Im manuellen Modus fotografiert bei folgenden Einstellungen:

  • ISO 100
  • f/9
  • 2 sek.
  • 49 mm

 

Monatskalender “Die Hammeniederung” 2019

Monatskalender “Die Hammeniederung” 2019

Heute möchte ich euch meinen Monatskalender “Die Hammeniederung” 2019 vorstellen.

12 wunderschöne Landschaftsbilder aus der Hammeniederung begleiten euch durch das kommende Jahr.

Die Hammeniederung liegt nördlich von Bremen und entstand vor etwa 100.000 Jahren durch Schmelzwasserströme. Sie ist ein einzigartiger Lebensraum für zahlreiche Tierarten. Das Licht in dieser Region ist jeden Tag anders und wird in diesem Kalender eindrucksvoll gezeigt.

Ich bin viel in dieser tollen Landschaft unterwegs und deshalb sehr mit ihr verbunden.

Der Kalender ist im Handel, in den Größen DIN A5 – DIN A2 erhältlich.

Indem ihr auf den Link klickt, könnt ihr den Kalender über verschiedene Lieferpartner bestellen.

https://www.calvendo.net/de/galerie/die-hammeniederung—zauberhafte-landschaft-in-norden-deutschlands?size=A4&type=KAL

Ihr könnt den Kalender aber auch im Fachhandel vor Ort, über folgende ISBN Nummern bestellen:

  • DIN A5 – ISBN 9783670024507
  • DIN A4 – ISBN 9783670024477
  • DIN A3 – ISBN 9783670024484
  • DIN A2 – ISBN 9783670024491

Monatskalender Hammeniederung

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Abschließend findet ihr noch eine Übersicht der Motive.

übersicht

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Licht-Wahnsinn am Oderteich

Licht-Wahnsinn am Oderteich

Ich war vor zwei Wochen nach langer Zeit mal wieder im Harz und habe tolle Bilder u.a. am Oderteich gemacht.
Wie ihr vielleicht bemerkt habt, ist das Foto am Anfang des Beitrags gerutscht. Dies ist aber so beabsichtigt und soll in Zukunft auch so bleiben. Nun aber zum Foto… Wir hatten Abends dieses abgefahrene Licht, das ich so in dieser Form noch nie gesehen habe. Ich habe dann angefangen, wie im Rausch zu fotografieren. Bedingt dadurch, dass das Licht nicht lange anhielt und ich mich mit Langzeitbelichtungen aufhielt, ist die Anzahl der Fotos eher gering geblieben. Ich habe zum Glück auch noch einige Fotos mit dem Smartphone gemacht, und so habe ich dann, denke ich das Maximum an Bildern herausgeholt. Dieses Foto um das es heute in diesem Beitrag geht, habe ich in Richtung Sonnenuntergang fotografiert. Man kann sehr schön an den langgezogenen Wolken erkennen, dass es sich bei diesem Foto um eine Langzeitbelichtung handelt. Ich habe einen Grauverlaufsfilter eingesetzt um das hellere Licht am Himmel etwas abzudunkeln und somit eine ausgewogenere Belichtung herzustellen. Location:

51°45’54.2″N 10°32’20.3″E

Am Oderteich

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Für das Bild habe ich folgendes Equipment benutzt:
  • Canon EOS 750D
  • Sigma 17-70mm F2.8-4.0
  • Stativ
  • Grauverlaufsfilter
Aufnahmetechnik: Im manuellen Modus fotografiert bei folgenden Einstellungen:
  • ISO 100
  • f/9
  • 135 sek.
  • 17mm
Zur Goldenen Stunde in den Postwiesen

Zur Goldenen Stunde in den Postwiesen

Dieses Foto habe ich gestern zur Goldenen Stunde in den Postwiesen bei Neuenfelde gemacht. Eigentlich wollte ich gestern gar nicht fotografieren gehen aber ich lag wach im Bett und ich spürte einen inneren Drang, der so stark war, dass ich aufstand und loszog. Was soll ich sagen… Ich danke diesem inneren Drang, denn ich habe ein paar wirklich schöne Bilder machen können und vor allem durfte ich einen sehr schönen Sonnenaufgang erleben. 🙂 Jetzt nochmal zum Foto. Der Begriff “Goldene Stunde” ist bekannt? Wenn nicht, ich erkläre ihn noch mal kurz. Als Goldene Stunde wird die Zeit (etwa 1 Stunde) nach Sonnenaufgang und (etwa 1 Stunde) vor Sonnenuntergang bezeichnet. In dieser Zeit ist das Licht schön warm und wirkt rötlich bis golden, da die Sonne in einem flachen Winkel auf die Erde strahlt. Der Anteil des blauen Lichts in der Strahlung wird dabei durch die Atmosphäre herausgefiltert. Außerdem sind die Schatten auch noch durch die tief stehende Sonne schön langgezogen. In dieser Zeit lassen sich herrliche Aufnahmen machen und genau da ist auch mein Foto entstanden. Durch den Frühnebel werden die Sonnenstrahlen, die sich durch den Baum kämpfen auch noch schön verstärkt. Mit den Bäumen am Bildrand habe ich so eine Art Rahmen geschaffen und damit das Bild auch noch etwas interessanter gestaltet, da der Blick des Betrachters vom Rand weggelenkt wird. Diese Szenerie habe ich durch Zufall im vorbeigehen entdeckt und sie wirkte auf dem ersten Blick sehr unscheinbar, doch mit Hilfe der richtigen Zeit, dem richtigen Wetter und einer guten Bildgestaltung ist ein tolles Herbstbild entstanden. 🙂 Location:

53°14’04.1″N 8°50’37.6″E

In den Postwiesen

Bild zum vergrößern anklicken

Für das Bild habe ich folgendes Equipment benutzt:
  • Canon EOS 750D
  • Sigma 17-70mm F2.8-4.0
  • Stativ
  • Grauverlaufsfilter
Aufnahmetechnik: Im manuellen Modus fotografiert bei folgenden Einstellungen:
  • ISO 100
  • f/9
  • 1/80 sek.
  • 45mm
Sonnenaufgang in den Hammewiesen

Sonnenaufgang in den Hammewiesen

Heute Morgen durfte ich einen weiteren wunderbaren Sonnenaufgang in den Hammewiesen miterleben. 🙂

Nach dem trüben Wetter der letzten Tage, gab es heute mal wieder prima Fotowetter. Das habe ich auch gleich ausgenutzt und bin heute früh in die Hammewiesen gefahren.

Ich dachte schon, in meinem Urlaub komme ich gar nicht mehr zum fotografieren… Erst lag ich mit einer Erkältung flach, dann hatten wir schlechtes Wetter. 🙁 Aber dafür wurde ich heute mit diesem wunderbaren herbstlichen Sonnenaufgang entschädigt. 🙂

Morgen mache ich übrigens einen Kurztrip in den Harz. Hoffentlich gelingen mir ein paar schöne Aufnahmen… 🙂

 

Location:

53°13’17.8″N 8°49’56.2″E

Sonnenaufgang Hammewiesen

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Für das Bild habe ich folgendes Equipment benutzt:

  • Canon EOS 750D
  • Sigma 17-70mm F2.8-4.0
  • Stativ
  • Grauverlaufsfilter

Aufnahmetechnik:

8 Hochformatfotos im manuellen Modus fotografiert bei folgenden Einstellungen:

  • ISO 100
  • f/9
  • 1/10 sek.
  • 31mm

Huawei P20 Pro – Erfahrungsbericht

Huawei P20 Pro – Erfahrungsbericht

Heute möchte ich einen kleinen Erfahrungsbericht über das Huawei P20 Pro schreiben.

Vorweg: Da ich hier einen Fotografie Blog betreibe, wird es in diesem Beitrag auch hauptsächlich um die Kamera und deren Funktionen gehen.

Außerdem möchte ich anmerken, das ich diesen Beitrag aus freien Stücken geschrieben habe und ich keinerlei Zuwendungen oder Ähnliches durch die Firma Huawei erhalten habe.

Natürlich gibt es auch viele andere gute Smartphone Hersteller und ich möchte hier auch keine Werbung betreiben, sondern lediglich meine Erfahrungen mitteilen.

Ich war vor kurzem auf der Suche nach einem neuen Smartphone, da mein altes mir in letzter Zeit ein paar Probleme bereitet hat. Für mich als Fotobegeisteter kam natürlich nur etwas in den Sinn, das auch eine halbwegs vernünftige Kamera hat. Ich habe mich dann für das Huawei P20 entschieden, da mich die Daten des Herstellers und auch einige andere Informationsquellen in Netz überzeugt hatten. Das Huawei P20 gibt es in 3 Ausstattungsvarianten, das P20 Lite, P20 und das P20 Pro. Da nur die Pro Version die volle Kamerapower enthält, habe ich mich somit auch für das teuerste Modell entschieden. Ich habe mir also dann für 750 Euro das Huawei P20 Pro gekauft.

 

Zunächst möchte ich euch ein paar Technische Daten geben:

Das Smartphone hat einen 6,1 Zoll großen OLED Bildschirm der mit 2240 x 1080 Pixel auflöst. Dank der schmalen Ränder, ist das Gerät sogar kleiner als mein vorheriges Handy, dieses hatte einen 6 Zoll Bildschirm und war doch eine ganze Ecke größer. Ich persönlich empfinde die Größe des P20 Pro als optimal.

Das Smartphone wird mit Android 8.1 ausgeliefert, hat aber eine eigene Benutzeroberfläche (EMUI 8.1). Diese erinnert doch ein wenig an das IPhone und kann individuell angepasst werden.

Mit 6 GB Arbeitsspeicher und 128 GB internen Speicher bietet das P20 Pro eine gute Performance. Der Speicher ist nicht erweiterbar, was mich persönlich jetzt nicht stört.

Der Akku des Huawei P20 Pro ist auch nicht ohne. Mit 4.000 mAh hat man ausreichend Power um gut durch den Tag zu kommen. Ich habe sogar schon 2 Tage ohne nachladen geschafft. Das kannte ich bisher noch nicht und hat mich positiv überrascht. 🙂 Hinzu kommt noch, dass der Akku superschnell geladen wird. Mit dem mitgelieferten Schnellladegerät kann der Akku in 30 Minuten auf über 50% geladen werden und sollte in maximal 1,5 Std. komplett voll sein.

Nun kommen wir aber zum wirklich wichtigen, zur Kamera…. oder sagen wir mal Kameras!!! Das P20 Pro hat auf der Rückseite nämlich 3 Kameras verbaut und diese stammen aus dem Hause Leica. Die Kameras gliedern sich wie folgt auf:

1 x 40 MP Farbkamera Blende 1.8

1 x 20 MP Schwarz/Weiß Kamera Blende 1.6

1x 8 MP Farbkamera Blende 2.4 mit 5 Fach Hybridzoom…. Hybrid…was?!?

Hybridzoom. Mit dieser Kamera soll es möglich sein, fast ohne Qualitätsverlust 5 Fach zu zoomen. Ich habe dieses Feature natürlich im warsten Sinne des Wortes unter die Lupe genommen und zeige euch anhand von Beispielbildern diese Funktion.

Bei der Schwarz/Weiß Kamera handelt es sich um eine echte Schwarz/Weiß Kamera, mit der man echte Schwarz/Weiß Bilder machen kann, ohne das nur ein Filter auf ein Farbbild gelegt wird, denn hier wurde ein Schwarz/Weiß Bildsensor verbaut. Das hat den Vorteil, dass das Bild dynamischer wird, da der Sensor nicht zwischen roten, grünen und blauen Farben unterscheiden muss: Das Licht wird nur noch auf Helligkeit überprüft, was im Ergebnis zu einem klareren Bild führt.

40 Megapixel für hervorragende Farbaufnahmen? Ich habe es getestet und ihr werdet überrascht sein. Aber eines vorweg, die Kamera ist gerade bei Nachtaufnahmen einmalig… 🙂 Bevor ich euch nun Beispielbilder präsentiere, möchte ich noch erwähnen, dass das P20 Pro eine 24 MP Frontkamera besitzt…

Bleibt noch zu erwähnen, das alle nachfolgenden Fotos unbearbeitet sind. Ihr könnt gerne auf die Bilder draufklicken, dann bekommt ihr eine größere Ansicht.

Testbild Huawei P20 Pro
2,2 Fach Zoom

Testbild Huawei P20 Pro
3-Fach Zoom

Testbild Huawei P20 Pro
Ohne Zoom

Testbild Huawei P20 Pro
3-Fach Zoom

Testbild Huawei P20 Pro
5-Fach Zoom

Testbild Huawei P20 Pro
5 Sek. belichtet aus freier Hand!!!

Testbild Huawei P20 Pro
Ohne Zoom

Testbild Huawei P20 Pro
Im Gegenlicht

Testbild Huawei P20 Pro
Ohne Zoom

Testbild Huawei P20 Pro
Ohne Zoom

 

Ich denke diese paar Bilder sprechen schon für sich. Was mich persönlich fasziniert, ist die Tatsache, dass man verwacklungsfrei bis zu 6 Sekunden aus freier Hand belichten kann. Die Kamera macht bei Situationen in denen wenig Licht herrscht, eine sehr gute Arbeit. Natürlich muss man sich auch vor Augen halten, das wir hier immer noch über eine Smartphone Kamera reden und nicht über eine DSLR oder sonstiges. Dafür macht diese Kamera einen wirklich guten Job.

Auch die Schwarz/Weiß Aufnahmen reizen mich sehr, auch wenn ich in diesem Gebiet noch etwas Übung brauche, denn nicht jedes Motiv eignet sich hier… Die Aufnahmen in Schwarz/Weiß finde ich allesamt sehr detail- und kontrastreich. Das liegt offensichtlich daran, das hier ein echter Schwarz/Weiß-Sensor arbeitet. Mir gefällt es auf jeden Fall und ich werde nun öfters mal in Schwarz/Weiß fotografieren.

Desweiteren beeindruckt mich auch die Farbintensität der Bilder, diese lässt sich auch sehr unkompliziert in der Kamera-App einstellen. Die Farben wirken manchmal fast surreal, wie im folgenden Bild.

Leider sitzt der Fokus nicht optimal, aber ich möchte euch das Bild trotzdem gerne zeigen.

Testbild Huawei P20 Pro

 

Ein weiteres Highlight dieses Smartphones ist, das man die Möglichkeit hat in RAW zu fotografieren. Damit hat man die Möglichkeit verlustfreier seine Fotos zu bearbeiten. Man muss allerdings bedenken, das ein Foto auch mal schnell 80Mb groß sein kann. Nachteil in RAW ist, das man nicht zoomen kann. Ich verstehe nur noch nicht ganz warum, dies so ist. Aber es wird auf jeden Fall seinen Grund haben.

Kommen wir mal zum Thema 40 Megapixel Kamera. Das gibt doch bestimmt super Aufnahmen, oder? Ich habe 2 Fotos mit demselben Motiv gemacht, habe aber einmal mit 10MP und einmal mit 40MP fotografiert. Auf dem ersten Blick sehen beide Fotos identisch aus, nur dass das Foto mit 40MP natürlich größer ist.

Testbild Huawei P20 Pro
10 Megapixel

Testbild Huawei P20 Pro
40 Megapixel

Sehen wir uns die beiden Bilder einmal in der Vergrößerung an:

10 Megapixel

40 Megapixel

Nun können wir deutlich sehen, dass das Foto mit 10 Megapixeln schärfer ist und auch weniger Artefakte aufweist. Dieses Phänomen tritt gerade bei Low-Light Aufnahmen auf. Das liegt daran, das die Kamera im 10 Megapixel Modus immer 4 Pixel zu einem größeren Pixel zusammenrechnet. Dadurch sind gerade Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen so gut möglich. Also halten wir fest: Mehr Megapixel bedeuten nicht gleich bessere Bilder… 😉 Den einzigen Vorteil bei 40 MP sehe ich darin, das die Bilder ein größeres Format haben.

Deshalb fotografiere ich lieber mit 10 Megapixel und setzte somit auf Qualität und Funktionalität. 😉

Denn im 40 MP Modus gibt es auch keine Zoomfunktion 🙁

Wo wir gerade beim Zoom sind. Der Zoom des P20 Pro, ist ein 3-Fach optischer Zoom, bzw. 5-Fach Hybrid Zoom. Hybrid bedeutet, das es ab der 3-Fachen Vergrößerung eine Mischung aus optischen (verlustfreien) und digitalen (verlustgebundenen) Zoom ist.

Bei guten Lichtverhältnissen funktioniert das ganze auch sehr schön, wird aber mit abnehmenden Lichtverhältnissen schlechter. Aber es funktioniert trotz allem noch sehr gut.

Ja, was gibt es noch zu berichten? Die Kamera-App lässt sich gut bedienen und bietet jede Menge Funktionen. Von den gängigsten Funktionen, die es heutzutage gibt wie z.B. Audiosteuerung und Lächeln-Erkennung ist eigentlich alles dabei. Durch den Einsatz Künstlicher Inteligenz, bietet das P20 Pro aber noch eine Menge anderer Funktionen, wie z.B. Motiverkennung und automatische Einstellung des passenden Motivprogramms.

Außerdem gibt es noch eine Menge anderer Features, wie z.B. das nachträgliche ändern der Tiefenschärfe oder setzen von Lichtakzenten nach der Aufnahme im Portraitmodus.

Zu erwähnen wäre auch noch der Pro Modus in der Foto-App. Hier hat man die Möglichkeit ein bisschen manuell zu fotografieren. Ich spreche hier von ein bisschen, weil man hier zwar die ISO und die Verschlußzeit manuell einstellen kann, aber eben nicht die Blende… 🙁 Wieso nicht ?!? Keine Ahnung…

Na ja, nichts desto trotz macht dieses Smartphone beim fotografieren richtig viel Spaß und vielleicht wird das eine oder andere noch durch ein Update behoben… ***I HOPE SO***

Ich möchte auch noch mal kurz auf die Videofunktion eingehen. Mit dem P20 Pro sind Videos in 4K möglich aber auch hier gibt es einen Wermutstropfen und das ist die Tatsache, das im 4K Modus der Bildstabilisator nicht funktioniert.

Ansonsten gibt es auch noch die Möglichkeit Zeitlupenaufnahmen mit bis zu 960 Bildern pro Sekunde zu machen. Dies funktioniert auch eher schlecht als Recht und das auch nur bei sehr guten Lichtverhältnissen. 🙁

Da machen es andere Smartphone Hersteller schon deutlich besser. Aber es kann ja auch nicht alles perfekt sein… Ansonsten lässt sich die Videoqualität sehen und für meine Zwecke ist sie ausreichend… 🙂

So dann sind wir auch schon durch mit meinem kurzen Erfahrungsbericht und nun möchte ich noch mein Fazit kundtun:

Das Huawei P20 Pro ist ein Smartphone der Oberklasse und bietet tolle Kamerafunktionen. Mit diesem Gerät lassen sich Fotos in guter Qualität, gerade bei schwachem Licht machen. Die Kamera überzeugt, auch wenn sie in ein paar Punkten nicht perfekt ist. Sicherlich ist ein Smartphone nicht dafür gedacht, großformatige Abzüge in hoher Qualität zu erstellen aber die Qualität der Fotos des P20 Pro lassen sich sehen. Tolle Fotoabzüge in den gängigen Formaten wie 15×20, 20×30 bis hin zum Poster sind auf jeden Fall drin. Für mich ist das P20 Pro eines der besten Kamerahandys dass zurzeit auf dem Markt verfügbar ist und ich würde es manch einer digitalen Kompaktkamera vorziehen.

Der Preis ist natürlich schon eine Ansage aber für ein Smartphone in dieser Klasse sicherlich nicht ungewöhnlich. Auch wenn ich weiterhin eher auf meine DSLR setze, so kann ich mir gut vorstellen, das P20 Pro öfters in meine Arbeit mit einzubeziehen.

Ich hoffe euch hat dieser Beitrag zur Kamera des P20 Pro gefallen und ich würde mich über ein Feedback freuen… 🙂