Schlagwort: Erfahrungsbericht

Wacom Intuos M – Stifttablett

Wacom Intuos M – Stifttablett

Ich habe mir das Wacom Intuos Stifttablett gekauft und deshalb möchte ich heute mal einen kleinen Erfahrungsbericht schreiben.

Was ist ein Stifttablett und wofür wird es verwendet?

Ein Stifttablett ist ein Eingabegerät für den Computer und wird zum Beispiel zur Bildbearbeitung oder zum Zeichnen benutzt. Man kann damit aber auch alle anderen Anwendungen benutzen, quasi als Mausersatz.

Das Wacom Intuos gibt es in zwei Größen, in Größe S und in Größe M. Ich habe mich für die Größe M entschieden.

Kurz vorweg: Ich habe diesen Beitrag aus freien Stücken geschrieben und habe keinerlei Zuwendungen oder Ähnliches durch die Firma Wacom erhalten.

Für mich ist es das erste Stifttablett überhaupt und ich habe auch noch nie mit so einem Gerät vorher gearbeitet.

Wacom Intuos M
Zunächst ein paar Features:

Das Tablett kann per Bluetooth aber auch mit USB Kabel betrieben werden. Der Stift kommt ohne Batterien aus. Betrieben werden kann das Gerät ab Windows 7 oder OS X 10.11.

Zum Lieferumfang gehören neben dem Tablett selbst, ein Stift mit drei Ersatzspitzen und ein USB Verbindungskabel. Außerdem hat man die Möglichkeit, nachdem man das Gerät bei Wacom registriert hat, drei Programme kostenlos herunterzuladen.

Die Programme sind folgende:

  • Corel Painter Essentials 6
  • Corel AfterShot 3
  • Clip Studio Paint Pro

Das Tablett hat eine Größe von 264 x 200 x 8,8mm, wiegt 410 Gramm und besitzt 4096 Druckstufen.

Auf dem Tablett sind neben dem Power Schalter noch vier weitere Tasten, deren Belegung man selbst programieren kann.

Auch am Stift findet man zwei Tasten, deren Belegung man selbst festlegen kann.

Eine Touchfunktion besitzt das Gerät nicht. Wer diese Funktion gerne hätte, der muss zur Pro Version greifen.

Der Akku ist fest verbaut und kann nicht getauscht werden.

Alles in allem, machen der Stift und das Tablett einen hochwertigen Eindruck. Der Stift hat eine tolle Haptik und liegt gut in der Hand.

Das bedienen der beiden Tasten fällt mir nicht ganz so leicht, ist aber bestimmt nur eine Gewohnheitsache.

Allgemein muss ich erwähnen, dass das arbeiten mit dem Stifttablett, gewöhnungsbedürftig ist, aber Fahrradfahren mussten wir auch erst lernen… 🙂

Ich habe nun schon ein paar Tage mit dem Gerät gearbeitet und bin völlig überzeugt von dem Stifttablett. Man kann damit bei der Bildbearbeitung einfach präziser arbeiten. Die Maus wird es bei mir aber nicht komplett ersetzen. Ich werde damit zu fast 100 Prozent nur in Photoshop arbeiten.

Alles in allem kann ich dieses Gerät uneingeschränkt empfehlen. Als Anfänger, so wie ich es bin, kommt man gut damit zurecht. Ich denke auch im Profibereich ist das Gerät noch einsetzbar. Der Preis von knapp 150 Euro ist für das Wacom Stifttablett gerechtfertigt. Wer allerdings mehr Features möchte, wie z.B. Touchfunktion, der muss aber tiefer in den Geldbeutel greifen.

Huawei P20 Pro – Erfahrungsbericht

Huawei P20 Pro – Erfahrungsbericht

Heute möchte ich einen kleinen Erfahrungsbericht über das Huawei P20 Pro schreiben.

Vorweg: Da ich hier einen Fotografie Blog betreibe, wird es in diesem Beitrag auch hauptsächlich um die Kamera und deren Funktionen gehen.

Außerdem möchte ich anmerken, das ich diesen Beitrag aus freien Stücken geschrieben habe und ich keinerlei Zuwendungen oder Ähnliches durch die Firma Huawei erhalten habe.

Natürlich gibt es auch viele andere gute Smartphone Hersteller und ich möchte hier auch keine Werbung betreiben, sondern lediglich meine Erfahrungen mitteilen.

Ich war vor kurzem auf der Suche nach einem neuen Smartphone, da mein altes mir in letzter Zeit ein paar Probleme bereitet hat. Für mich als Fotobegeisteter kam natürlich nur etwas in den Sinn, das auch eine halbwegs vernünftige Kamera hat. Ich habe mich dann für das Huawei P20 entschieden, da mich die Daten des Herstellers und auch einige andere Informationsquellen in Netz überzeugt hatten. Das Huawei P20 gibt es in 3 Ausstattungsvarianten, das P20 Lite, P20 und das P20 Pro. Da nur die Pro Version die volle Kamerapower enthält, habe ich mich somit auch für das teuerste Modell entschieden. Ich habe mir also dann für 750 Euro das Huawei P20 Pro gekauft.

 

Zunächst möchte ich euch ein paar Technische Daten geben:

Das Smartphone hat einen 6,1 Zoll großen OLED Bildschirm der mit 2240 x 1080 Pixel auflöst. Dank der schmalen Ränder, ist das Gerät sogar kleiner als mein vorheriges Handy, dieses hatte einen 6 Zoll Bildschirm und war doch eine ganze Ecke größer. Ich persönlich empfinde die Größe des P20 Pro als optimal.

Das Smartphone wird mit Android 8.1 ausgeliefert, hat aber eine eigene Benutzeroberfläche (EMUI 8.1). Diese erinnert doch ein wenig an das IPhone und kann individuell angepasst werden.

Mit 6 GB Arbeitsspeicher und 128 GB internen Speicher bietet das P20 Pro eine gute Performance. Der Speicher ist nicht erweiterbar, was mich persönlich jetzt nicht stört.

Der Akku des Huawei P20 Pro ist auch nicht ohne. Mit 4.000 mAh hat man ausreichend Power um gut durch den Tag zu kommen. Ich habe sogar schon 2 Tage ohne nachladen geschafft. Das kannte ich bisher noch nicht und hat mich positiv überrascht. 🙂 Hinzu kommt noch, dass der Akku superschnell geladen wird. Mit dem mitgelieferten Schnellladegerät kann der Akku in 30 Minuten auf über 50% geladen werden und sollte in maximal 1,5 Std. komplett voll sein.

Nun kommen wir aber zum wirklich wichtigen, zur Kamera…. oder sagen wir mal Kameras!!! Das P20 Pro hat auf der Rückseite nämlich 3 Kameras verbaut und diese stammen aus dem Hause Leica. Die Kameras gliedern sich wie folgt auf:

1 x 40 MP Farbkamera Blende 1.8

1 x 20 MP Schwarz/Weiß Kamera Blende 1.6

1x 8 MP Farbkamera Blende 2.4 mit 5 Fach Hybridzoom…. Hybrid…was?!?

Hybridzoom. Mit dieser Kamera soll es möglich sein, fast ohne Qualitätsverlust 5 Fach zu zoomen. Ich habe dieses Feature natürlich im warsten Sinne des Wortes unter die Lupe genommen und zeige euch anhand von Beispielbildern diese Funktion.

Bei der Schwarz/Weiß Kamera handelt es sich um eine echte Schwarz/Weiß Kamera, mit der man echte Schwarz/Weiß Bilder machen kann, ohne das nur ein Filter auf ein Farbbild gelegt wird, denn hier wurde ein Schwarz/Weiß Bildsensor verbaut. Das hat den Vorteil, dass das Bild dynamischer wird, da der Sensor nicht zwischen roten, grünen und blauen Farben unterscheiden muss: Das Licht wird nur noch auf Helligkeit überprüft, was im Ergebnis zu einem klareren Bild führt.

40 Megapixel für hervorragende Farbaufnahmen? Ich habe es getestet und ihr werdet überrascht sein. Aber eines vorweg, die Kamera ist gerade bei Nachtaufnahmen einmalig… 🙂 Bevor ich euch nun Beispielbilder präsentiere, möchte ich noch erwähnen, dass das P20 Pro eine 24 MP Frontkamera besitzt…

Bleibt noch zu erwähnen, das alle nachfolgenden Fotos unbearbeitet sind. Ihr könnt gerne auf die Bilder draufklicken, dann bekommt ihr eine größere Ansicht.

Testbild Huawei P20 Pro
2,2 Fach Zoom

Testbild Huawei P20 Pro
3-Fach Zoom

Testbild Huawei P20 Pro
Ohne Zoom

Testbild Huawei P20 Pro
3-Fach Zoom

Testbild Huawei P20 Pro
5-Fach Zoom

Testbild Huawei P20 Pro
5 Sek. belichtet aus freier Hand!!!

Testbild Huawei P20 Pro
Ohne Zoom

Testbild Huawei P20 Pro
Im Gegenlicht

Testbild Huawei P20 Pro
Ohne Zoom

Testbild Huawei P20 Pro
Ohne Zoom

 

Ich denke diese paar Bilder sprechen schon für sich. Was mich persönlich fasziniert, ist die Tatsache, dass man verwacklungsfrei bis zu 6 Sekunden aus freier Hand belichten kann. Die Kamera macht bei Situationen in denen wenig Licht herrscht, eine sehr gute Arbeit. Natürlich muss man sich auch vor Augen halten, das wir hier immer noch über eine Smartphone Kamera reden und nicht über eine DSLR oder sonstiges. Dafür macht diese Kamera einen wirklich guten Job.

Auch die Schwarz/Weiß Aufnahmen reizen mich sehr, auch wenn ich in diesem Gebiet noch etwas Übung brauche, denn nicht jedes Motiv eignet sich hier… Die Aufnahmen in Schwarz/Weiß finde ich allesamt sehr detail- und kontrastreich. Das liegt offensichtlich daran, das hier ein echter Schwarz/Weiß-Sensor arbeitet. Mir gefällt es auf jeden Fall und ich werde nun öfters mal in Schwarz/Weiß fotografieren.

Desweiteren beeindruckt mich auch die Farbintensität der Bilder, diese lässt sich auch sehr unkompliziert in der Kamera-App einstellen. Die Farben wirken manchmal fast surreal, wie im folgenden Bild.

Leider sitzt der Fokus nicht optimal, aber ich möchte euch das Bild trotzdem gerne zeigen.

Testbild Huawei P20 Pro

 

Ein weiteres Highlight dieses Smartphones ist, das man die Möglichkeit hat in RAW zu fotografieren. Damit hat man die Möglichkeit verlustfreier seine Fotos zu bearbeiten. Man muss allerdings bedenken, das ein Foto auch mal schnell 80Mb groß sein kann. Nachteil in RAW ist, das man nicht zoomen kann. Ich verstehe nur noch nicht ganz warum, dies so ist. Aber es wird auf jeden Fall seinen Grund haben.

Kommen wir mal zum Thema 40 Megapixel Kamera. Das gibt doch bestimmt super Aufnahmen, oder? Ich habe 2 Fotos mit demselben Motiv gemacht, habe aber einmal mit 10MP und einmal mit 40MP fotografiert. Auf dem ersten Blick sehen beide Fotos identisch aus, nur dass das Foto mit 40MP natürlich größer ist.

Testbild Huawei P20 Pro
10 Megapixel

Testbild Huawei P20 Pro
40 Megapixel

Sehen wir uns die beiden Bilder einmal in der Vergrößerung an:

10 Megapixel

40 Megapixel

Nun können wir deutlich sehen, dass das Foto mit 10 Megapixeln schärfer ist und auch weniger Artefakte aufweist. Dieses Phänomen tritt gerade bei Low-Light Aufnahmen auf. Das liegt daran, das die Kamera im 10 Megapixel Modus immer 4 Pixel zu einem größeren Pixel zusammenrechnet. Dadurch sind gerade Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen so gut möglich. Also halten wir fest: Mehr Megapixel bedeuten nicht gleich bessere Bilder… 😉 Den einzigen Vorteil bei 40 MP sehe ich darin, das die Bilder ein größeres Format haben.

Deshalb fotografiere ich lieber mit 10 Megapixel und setzte somit auf Qualität und Funktionalität. 😉

Denn im 40 MP Modus gibt es auch keine Zoomfunktion 🙁

Wo wir gerade beim Zoom sind. Der Zoom des P20 Pro, ist ein 3-Fach optischer Zoom, bzw. 5-Fach Hybrid Zoom. Hybrid bedeutet, das es ab der 3-Fachen Vergrößerung eine Mischung aus optischen (verlustfreien) und digitalen (verlustgebundenen) Zoom ist.

Bei guten Lichtverhältnissen funktioniert das ganze auch sehr schön, wird aber mit abnehmenden Lichtverhältnissen schlechter. Aber es funktioniert trotz allem noch sehr gut.

Ja, was gibt es noch zu berichten? Die Kamera-App lässt sich gut bedienen und bietet jede Menge Funktionen. Von den gängigsten Funktionen, die es heutzutage gibt wie z.B. Audiosteuerung und Lächeln-Erkennung ist eigentlich alles dabei. Durch den Einsatz Künstlicher Inteligenz, bietet das P20 Pro aber noch eine Menge anderer Funktionen, wie z.B. Motiverkennung und automatische Einstellung des passenden Motivprogramms.

Außerdem gibt es noch eine Menge anderer Features, wie z.B. das nachträgliche ändern der Tiefenschärfe oder setzen von Lichtakzenten nach der Aufnahme im Portraitmodus.

Zu erwähnen wäre auch noch der Pro Modus in der Foto-App. Hier hat man die Möglichkeit ein bisschen manuell zu fotografieren. Ich spreche hier von ein bisschen, weil man hier zwar die ISO und die Verschlußzeit manuell einstellen kann, aber eben nicht die Blende… 🙁 Wieso nicht ?!? Keine Ahnung…

Na ja, nichts desto trotz macht dieses Smartphone beim fotografieren richtig viel Spaß und vielleicht wird das eine oder andere noch durch ein Update behoben… ***I HOPE SO***

Ich möchte auch noch mal kurz auf die Videofunktion eingehen. Mit dem P20 Pro sind Videos in 4K möglich aber auch hier gibt es einen Wermutstropfen und das ist die Tatsache, das im 4K Modus der Bildstabilisator nicht funktioniert.

Ansonsten gibt es auch noch die Möglichkeit Zeitlupenaufnahmen mit bis zu 960 Bildern pro Sekunde zu machen. Dies funktioniert auch eher schlecht als Recht und das auch nur bei sehr guten Lichtverhältnissen. 🙁

Da machen es andere Smartphone Hersteller schon deutlich besser. Aber es kann ja auch nicht alles perfekt sein… Ansonsten lässt sich die Videoqualität sehen und für meine Zwecke ist sie ausreichend… 🙂

So dann sind wir auch schon durch mit meinem kurzen Erfahrungsbericht und nun möchte ich noch mein Fazit kundtun:

Das Huawei P20 Pro ist ein Smartphone der Oberklasse und bietet tolle Kamerafunktionen. Mit diesem Gerät lassen sich Fotos in guter Qualität, gerade bei schwachem Licht machen. Die Kamera überzeugt, auch wenn sie in ein paar Punkten nicht perfekt ist. Sicherlich ist ein Smartphone nicht dafür gedacht, großformatige Abzüge in hoher Qualität zu erstellen aber die Qualität der Fotos des P20 Pro lassen sich sehen. Tolle Fotoabzüge in den gängigen Formaten wie 15×20, 20×30 bis hin zum Poster sind auf jeden Fall drin. Für mich ist das P20 Pro eines der besten Kamerahandys dass zurzeit auf dem Markt verfügbar ist und ich würde es manch einer digitalen Kompaktkamera vorziehen.

Der Preis ist natürlich schon eine Ansage aber für ein Smartphone in dieser Klasse sicherlich nicht ungewöhnlich. Auch wenn ich weiterhin eher auf meine DSLR setze, so kann ich mir gut vorstellen, das P20 Pro öfters in meine Arbeit mit einzubeziehen.

Ich hoffe euch hat dieser Beitrag zur Kamera des P20 Pro gefallen und ich würde mich über ein Feedback freuen… 🙂

 

Sigma 17-70mm F2.8-4 DC Makro OS HSM

Sigma 17-70mm F2.8-4 DC Makro OS HSM

Heute möchte ich mal einen ersten Erfahrungsbericht über mein neues Objektiv schreiben. Es handelt sich um das Sigma 17-70mm F2.8-4 DC Makro OS HSM Contemporary.

Ich habe mir dieses Objektiv praktisch als Ersatz für mein kaputtes Sigma 18-200mm F3.5-6.3 DC OS gekauft. Natürlich habe ich nun nicht mehr die Brennweite von 200mm zur Verfügung, aber das war mir nach längerer Überlegung auch nicht mehr so wichtig. Wenn ich Brennweite brauche, greife ich auf mein Sigma 50-500mm zurück. Ein Ersatz für mein beschädigtes Objektiv zu finden, war gar nicht so leicht.

Das gleiche Objektiv gibt es so gut wie gar nicht mehr zu kaufen und das Nachfolger-Modell hat ein kleineres Filtergewinde. Damit ich mir aber nicht auch noch neue Filter kaufen musste, habe ich ein Objektiv mit 72mm Filtergewinde gesucht. Ich habe mich dann für das Sigma 17-70 entschieden, vor allem deshalb, weil es eine gute Lichtstärke aufweist.

Noch mal zurück zu meinem alten 18-200mm, dieses war mir auf einer Fototour heruntergefallen und war ein Totalschaden. Über meine Erfahrung mit der Kameraversicherung, werde ich bei Gelegenheit auch noch etwas schreiben. 😉

Also nun zum Sigma 17-70mm.

Mit im Lieferumfang ist eine Gegenlichtblende, was nicht bei allen Objektiven der Fall ist. Das Objektiv selbst macht von der Verarbeitung her, einen sehr hochwertigen Eindruck. Ausgestattet ist das Objektiv mit einem Bildstabilisator, der bis zu 4 Belichtungsstufen kompensieren soll.

Der Zoom- und Fokusring, lassen sich leicht und schön gleichmäßig drehen, was ich bei anderen Objektiven, auch schon mal anders erlebt habe. Der Eingebaute Ultraschallmotor, arbeitet leise und präzise, was für mich nicht von so ganz großer Bedeutung ist, da ich zu 95% manuell fokussiere.

Die Naheinstellgrenze liegt bei durchgehend 22cm und ermöglicht einen Abbildungsmaßstab von 1:2,9, wodurch man auch schon eine Art Makrofotografie betreiben kann. Ich persönlich nehme für Makros meine Zwischenringe, da fängt für mich erst Makro an… 😉

Was gibt es noch zu sagen? Ich habe bisher noch nicht so richtig mit der Linse fotografiert, ausser bei einem kleinen Besuch im Garten. Bei gutem aber wenigem Licht, habe ich unter anderem dieses Bild hier gemacht:

Biene

Bild zum vergrößern anklicken

Also für den Anfang nicht schlecht… 🙂

Ansonsten habe ich mal die Schärfe getestet und bin zu folgendem Ergebnis gekommen:

An meiner EOS 550D hat das Objektiv bei 17mm die beste Schärfe bei Blende 5.6. Im mittleren Brennweitenbereich, bei 45mm liegt die beste Schärfe bei einer Blende von 8.0 und bei 70mm ebenfalls bei Blende 8.0.

Alles weitere werde ich zu gegebener Zeit und unter Betriebsbedingungen ausprobieren.

Fazit: Was ich bisher gesehen und probiert habe, hat mich überzeugt. Natürlich kann ich erst mehr sagen, wenn ich das Objektiv im Einsatz hatte. Da ich bisher eigentlich nur gutes darüber gelesen habe, erwarte ich aber keinen Reinfall.

Der Preis von rund 400 Euro ist in meinen Augen nicht zu hoch angesetzt.

Und nun hoffe ich, das ich mit dieser Linse viele schöne Aufnahmen machen werde… 🙂

Sigma 17-70mm F2.8-4 DC

Bild zum vergrößern anklicken

Kamera über Smartphone steuern

Kamera über Smartphone steuern

Heute möchte ich euch mal eine Möglichkeit zeigen, wie ihr eure Kamera über das Android Smartphone steuern könnt.

Ich nutze dafür die Android App: DSLR Controller

Diese kostest etwa sieben Euro im Google Play Store, aber das ist die App auch auf jeden Fall wert.

Ihr erhaltet, wenn ihr euer Handy erfolgreich mit der Kamera verbunden habt, volle Kontrolle über diverse Einstellungen, direkt am Smartphone.

Wie über ein Touchdisplay an der Kamera, könnt ihr Blende, Verschlußzeit und ISO ändern. Aber nicht nur das, ihr könnt zum Beispiel auch den Autofokus steuern und viele andere Einstellungen vornehmen.

Die App kann aber auch noch mehr. So könnt ihr damit zum Beispiel auch HDR und Timelapse Aufnahmen steuern. Wie ich finde eine schöne Funktion. Ich möchte nun nicht auf alle Funktionen dieser App eingehen, da ich auch noch nicht alles ausprobiert habe.

Ein Manko gibt es bei der App, sie ist leider komplett in Englisch. Ich finde so etwas sehr schade, denn wenn ich ein Produkt vertreibe, sollte es auch in der jeweiligen Landessprache zur Verfügung stehen.

Zur Verbindung mit der Kamera, stehen euch zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Wenn eure Kamera WiFi hat, könnt ihr diese Möglichkeit nutzen, oder so wie ich mit einem USB Kabel.

Wenn ihr auch noch etwas Handwerklich begabt seid, könnt ihr euch auch eine Halterung an euer Stativ bauen, dann müsst ihr euer Handy nicht immer in der Hand halten. Ich habe mir eine Halterung mit Schwanenhals angebaut, so kann ich das Handy in die gewünschte Position bringen. Ich nutze diese App meistens dann, wenn ich meine Kamera sehr tief am Stativ befestigt habe.

So muss ich mich nicht ganz so doll bücken und kann bequem meine Einstellungen vornehmen.

Kamera mit Smartphone steuern

Kamera mit Smartphone steuern

Die Zwischenringe sind da

Die Zwischenringe sind da

Heute sind meine Zwischenringe gekommen. Ich habe mir welche von der Marke Kenko gekauft. Diese waren zwar teurer als andere Modelle aber nach Recherche im Internet, haben diese mir am meisten zugesagt. Die Ringe die ich gekauft habe, sind mit elektronischem Anschluss und übertragen somit Werte für die Blende und man hat die Möglichkeit den Autofokus zu benutzen. Wobei ich mich beim ausprobieren, schnell für das manuelle fokussieren entschieden habe. Damit ist man um einiges schneller. Nun aber nochmal zu den Zwischenringen, diese machen wirklich einen hochwertigen Eindruck und ich hatte beim auspacken nicht das Gefühl, irgendeinen Schund gekauft zu haben.

Zwischenringe

Nach den ersten Probeaufnahmen, bin ich von den Bildern begeistert. Die Handhabung der Ringe und die Bildqualität überzeugen. Ich finde die Zwischenringe super und werde sie dem Retroadapter in jedem Fall vorziehen. Nun habe ich noch ein paar Beispielbilder mit Erklärung.

ZwischenringeFotografiert mit 55mm (ohne Zwischenringe)

 

ZwischenringeFotografiert mit 55mm (plus 12mm Zwischenring)

 

ZwischenringeFotografiert mit 55mm (plus 12mm und 20mm Zwischenringe)

 

ZwischenringeFotografiert mit 55mm (plus 12mm, 20mm und 36mm Zwischenringe)

 

Also, wie man auf den Bildern sieht, kann man mit den Zwischenringen schöne Makros machen. Das ganze verstärkt sich noch extrem, wenn man eine Brennweite unter 55mm benutzt. Dann geht es richtig ins eingemachte… Bei verwenden der Zwischenringe ändert sich auch die Naheinstellgrenze des Objektivs. Mit dem 18-55mm Objektiv konnte man vorher nicht dichter als 25cm an ein Motiv herangehen. Als ich das 2 Euro-Stück fotografiert habe und die Zwischenringe montiert waren, war ich etwa 8cm entfernt. Wenn ich das Objektiv auf 18mm stelle, berühre ich mit der Linse schon das Objekt welches ich fotografieren will.

Das ist natürlich bei Makroaufnahmen von Tieren nicht so vorteilhaft, da diese meistens die Flucht antreten. Ein weiterer Vorteil gegenüber dem Retroadapter liegt darin, das ich die Zwischenringe je nach Bedarf auch einzeln benutzen kann. So bekommt man bei größeren Objekten, wie Blumen mehr aufs Bild. Es bleibt noch zu erwähnen, das auch die Ringe, sowie der Retroadapter die Lichtstärke negativ beeinflussen. Deshalb benutzte ich für Makroaufnahmen immer einen Blitz.